Absatz : Arbeitspause : Arbeitsruhe : Ausschalten : Aussetzer : Brechen : Bruch : Bruchstelle : abreißen : abschalten : aufdämmern : auseinandergehen : ausschalten : bersten : branden : brechen : Chance : Einschnitt : Knick : Knickstelle : Kontaktabstand : Kursausbruch : Kursausschlag : Lücke : Pause : Programmabbruch : Querspalte : Rast : Riss : Unterbrechung : Zäsur : Zwischenpause : entzweibrechen : kaputtmachen : kleinkriegen : knicken : lösen : platzen : reißen : stoppen : unterbrechen : zerbrechen

 

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Das Projekt [to]BREAK

Das japanisch-deutsche Kunst- und Kulturprojekt [to]BREAK wurde kurzfristig ins Leben gerufen, um sich auf künstlerischer Ebene aktuell mit den Katastrophen in Japan vom März 2011 auseinanderzusetzen.

Japanische Künstler/Innen schickten im April 2011 per E-Mail digitale Daten ihrer Werke nach Deutschland und bilden damit die Basis des Projekts. Die gezeigten Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik und Fotografie sind somit nicht gezielt ausgesucht und juriert worden, sondern sollten dem Charakter des Projektes entsprechend eine spontane Reaktion auf den Ausnahmezustand in Japan darstellen. Auch war die Kunstrichtung nicht vorgegeben, sondern offen auch für Bildhauerei, Musik und Literatur. Deutsche Künstler/Innen gingen mit eigenen Arbeiten einen Dialog mit den japanischen Werken ein. Die Ausstellung wird so auf eine stille und eindringliche Art ergänzt.

Nachdem das Projekt im Frühjahr 2011 im Christian Jensen Kolleg in Breklum zu sehen war, wendet sich [to]BREAK nun zum ersten Jahrestag der Katastrophen in Japan wieder mit neuen künstlerischen Reaktionen an die Öffentlichkeit.

In Hamburgs Hauptkirche Sankt Petri war die Ausstellung vom 11. März bis 1. April 2012 zu sehen.


Es sprachen

Hauptpastor Christoph Störmer
Generalkonsul Setsuo Kosaka
Monika Griefahn, MdB a.D.
Joachim Mocka, [to]BREAK-Projektinitiative


Musik

Wittwulf Y Malik, Violoncello und Elektronik
Christoph G. Schmidt, Virginal · Christoph Schlechter, Orgel
Björn Mummert, E-Bass · Kurt Buschmann, Saxophon


Beteiligte Künstler

Anna Brunner-Mocka, Eckernförde : Juliane Buchholz,
Plön : Christine Erasmi-Hoffmann, Schleswig :
Lucia Figueroa, Husum : Rita Frind, Fleckeby : Zuzana
Hlináková, Kiel : Yuriko Miyoshi, Chiba : Kousuke
Mochizuki, Tokyo : Joachim Mocka, Schleswig : Kyoko
Murosaka, Fujino : Arno Neufeld, Kiel : Satoshi
Nishizawa, Yamagata : Yonggyu Ri, Toshigi : Atelier
Seibiisyou, Tokyo : Kazuki Takamatsu, Miyagi : Yoshie
Uchida, Kanagawa : Yasuyuki Ueda, Chiba :
Jobst von Berg, Böel : Moemi Yamamoto, Tochigi

 

Einladung zur Eröffnung als PDF

 
Dokumentation

Neu erschienen:

Dokumentation zu [to]BREAK

Preis: 15 Euro + Porto
132 Seiten, 136 Fotos, 20 x 24 cm, durchgehend vierfarbig, zu beziehen über das Christian Jensen Kolleg Breklum
info[at]christianjensenkolleg.de

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Der Frühling fängt an
Und von neuem kehrt Dummheit
auf Dummheit zurück.

Issa* (1763–1827)

*Kobayashi Yataro, japanischer Haiku-Meister, war Sohn eines armen Bergbauern. Nach schwerer Jugend wurde er Schüler eines Haiku-Meisters. Als Mönch auf mehrjähriger Pilgerfahrt legte er sich den Namen Issa zu.